Buergerverein Walddoerfer e.V.

Bürgerverein Walddörfer e.V.

Bus-Berichte

 Berichte zu den  Busausfahrten  der vergangenen drei bis vier Monate.

Kurzübersicht der Reisebericht zu den Busausfahrten



Stint, Schnuttenputzlappen und Eiergrog in Dithmarschen

Mit dem Reisering und unserem Fahrer Herrn Hartwig ging unsere erste Fahrt 2018 am 13. März  in den Norden.

                                       Warten auf den Bus in Volksdorf

Kurz vor Büsum im Örtchen Österdeichstrich erwartete uns ein leckeres Dithmarscher Buffet mit vielen ansprechenden Vorspeisen und leckeren Desserts und jede Menge deftige Dithmarscher Spezialitäten wie Krustenbraten, diversen Fisch, Kohlpudding, Mehlbüttel und sogar Stint konnten wir probieren. Gut gestärkt sind wir zum Marktplatz nach Wesselburen gestartet.

                                           leckeres Dessertbuffet 

Wir haben die St. Bartholomäus-Kirche besichtigt. Die Kirche wurde nach einem Brand 1736 im norddeutsch-barocken Stil aufgebaut. Die Orgel wurde von Johann Hinrich Klapmeyer 1741 gebaut. Auffällig in der Kirche sind der „blaue Stuhl“, der für den Herzog erbaut wurde, um höher als der Pastor an der Kanzel zu sein. Die Sitzplätze im „roten Stuhl“ unter der Orgel wurden an reiche Bürger verkauft.

                 St Bartholomäus-Kirche      Altar 

Wesselburen ist auch der Geburtsort von Dichter Friedrich Hebbel (1813 bis 1861), dem dort ein Museum gewidmet wurde.

Nach einer kurzen Fahrt kamen wir in „de ole Discherlie“ (die alte Tischlerei) an, wo das Eiergrog-Seminar stattfand.

                 So ging es los ...      fleißig rühren ...

                                          und endlich trincken!

Jeder bekam ein Glas mit einem Löffel Zucker und einem Eigelb und es wurde gemeinsam gerührt bis der Schaum am Löffel kleben blieb. Dann kam der Rum dazu und etwas heißes Wasser und wir konnten unseren Eiergrog genießen und uns den Eischaum mit einem Schnuttenputzlappen (Serviette) vom Mund abwischen. Jeder Teilnehmer erhielt sein „Eiergrog-Diplom“. Nach dem Kaffee trinken traten wir gut gelaunt und leicht beschwipst die Rückfahrt nach Volksdorf an. (GL)

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So war´s in Travemünde

In froher Erwartung starteten wir am 3. Mai, einem herrlichen Sonnentag, gen Ostsee. Nach einer beschaulichen Fahrt erreichten wir Travemünde, das bereits 1187 gegründet wurde. Der erste Programmpunkt war das avisierte Spargelschlemmen. Das Restaurant „Leopold’s“ in der Altstadt war rasch erreicht. Hübsch gedeckte Tische erwarteten uns in diesem gemütlichen Lokal.  Und was dann aufgetragen wurde, erfreute uns in höchstem Maße!

                    Im Restaurant "Leopold's"

Spargel und Schinken wurden sogar nachgereicht, wer Schnitzel als Beilage gewählt hatte war mit zwei Teilen sowieso schon reich bedient. Zum Abschluss kam dann noch ein leckeres Dessert auf den Tisch.
Nun machte ein Grüppchen einen größeren Spaziergang zur Strandpromenade und weiter, andere erkundeten die Geschäfte, und auch so manche Bank in der Sonne wurde besetzt.

                    Bummeln in der Stadt

                    Ruhe genießen ...

Pünktlich um 15.15 Uhr trafen alle an der Überseebrücke 2 ein, um gemeinsam für eine Rundfahrt an Bord zu gehen. Die Mitreisenden verteilten sich auf das ganze Schiff, jeder fand den für ihn passenden Platz. Überall wurden Kaffee und Kuchen serviert, es mundete allen.
Zunächst ging es dann eine kleine Strecke auf die Ostsee hinaus. Der Blick von dort auf den Strand zeigte viele Strandkörbe in Reih und Glied, aber kaum Besucher. Ach ja, es war doch „nur“ ein Alltag (Donnerstag), kein Wochenende. Und zurück in den Hafen, vorbei am alten Leuchtturm von 1539, der seit 1972 nicht mehr in Betrieb ist. Es ist übrigens der älteste Leuchtturm Deutschlands. Weit hinein schipperten wir in den Hafen, wo eifriges Treiben herrschte.

                    Am Hafen mit Sicht auf das Museumsschiff Passat

                    Am Hafen ...
                    Fotos: Karin Meyer

Auf dem Priwall wird massiv gebaut. Der sonst freie Blick wird dadurch natürlich eingeschränkt.
Etwa eine Stunde dauerte die Rundfahrt. An der Überseebrücke 2 angekommen begaben wir uns zum roten Reisering-Bus und hatten eine behagliche Fahrt zurück nach Volksdorf.
In bester Stimmung verabschiedete man sich mit einem Dankeschön für einen abwechslungsreichen Tag. (WT)

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Ein schöner Sommertag im Kurort Bad Bevensen

Unsere Busfahrerin hat uns am 19.07.2018 pünktlich zum Kloster in Medingen gebracht. Wir haben im Kloster den Festsaal, in dem Konzerte stattfinden, und die Kirche besichtigt. In der Kirche findet jeden Sonntag der Gemeinde-Gottesdienst statt. Das Kloster wurde nach der Reformation in ein evangelisches Damenstift umgewandelt. Dieses galt als standesgemäße Versorgungseinrichtung für unverheiratete Mädchen und Frauen aus Adel und Bürgertum. In der Neuzeit wird das Stiftsleben ersetzt durch eine zeitgemäße Lebensform für zwölf alleinstehende Frauen nach Beendigung ihres Berufslebens. Jede bewohnt eine 3-Zimmer-Wohnung mit Küche und Bad. Im Garten hat jede der Damen ihre eigene Parzelle. Das Kloster wird über die Klosterkammer in Hannover verwaltet.

  Kloster Medingen   Kirche im Kloster Medingen

Anschließend erwartete uns im Restaurant „Anno 1825“ in Bad Bevensen ein leckeres Mittagessen.

Danach sind wir entlang kleiner Geschäfte zum Kurpark gebummelt. Bei der Führung im Kurpark entlang der Ilmenau haben wir viel über die dort vorhandenen Pflanzen erfahren. Überrascht waren wir, dass dort sogar Süßkartoffeln und Artischocken wachsen. Die Jodsole wurde 1964 bei der Bohrung nach Erdöl entdeckt und dient heute noch dem Thermalbad.

  im Kurpark    Neptunbrunnen im Kurpark

  Jodquelle    Europas größte Sonnenuhr
                                                                    Fotos: Sabine Eberle

Einige Mitreisende haben eine Erfrischung in der Kneipp-Anlage in der Ilmenau genommen. Nur Wenige hatten die Kondition bis zum Ende, um Europas größte Sonnenuhr anzuschauen. Nach diesem Rundgang hatten wir uns die leckeren Heidelbeerkuchen zum Kaffee verdient. Auf dem Rückweg haben wir noch eine Pause bei einer Forellenräucherei eingelegt, wo es auch Heidekartoffeln und Heidelbeeren zu kaufen gab.

Der Tag endete bei vielen Mitreisenden zu Hause mit leckerer frisch geräucherter Forelle. (SE)

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Unsere Tour nach Plau am See

Am 16.08.2018 stand unser Ausflug nach Plau am See an. Petrus spielte mit und so steuerte Georg, unser Busfahrer von der EG-Touristik, den mit 54 Mitgliedern und Gästen fast voll besetzten Bus ruhig und sicher gen Osten. Unterwegs stimmte Frau Tränckler uns schon ein wenig auf die Stadt ein und hatte auch eine launige Geschichte parat, die uns die Reisezeit verkürzte.

Dort angekommen, erwartete uns die Tschu-Tschu-Bahn und wir hörten während der ca. 45-minütigen Rundfahrt viel Interessantes über die heutige Stadt, ihre Wirtschaft und den Tourismus.

                    Tschu-Tschu-Bahn

Wir überquerten die Elde auf der alten Hubbrücke, deren Abriss glücklicherweise verhindert werden konnte. Sowohl die Hotels mit eigenen Strandabschnitten und Anlegern als auch die weitläufigen Campingplätze gehörten zu unserer Route. Die historische Altstadt strahlt so viel Gemütlichkeit aus, dass es nicht verwundert hätte, wenn plötzlich eine Pferdekutsche dahergekommen wäre.

                    historische Altstadt

Zurück am Hafen konnten wir direkt in das Rundfahrtschiff „Dr. Ernst Alban“ steigen.

                    Rundfahrtschiff „Dr. Ernst Alban“

Der Namensgeber des Schiffes war ein berühmter Sohn der Stadt. Er war ein Chirurg und Augenarzt und ein Pionier des Dampfmaschinenbaus. Eine von ihm 1840 erbaute Hochdruckdampfmaschine ist heute im Deutschen Museum in München zu sehen. Nachdem wir unsere Plätze eingenommen hatten, wurde uns das vorbestellte Menü serviert und dann konnten wir die ca. 2 Stunden währende Schifffahrt quer über den Plauer See in den Petersdorfer See bis nach Malchow entweder auf dem Sonnendeck oder in der Kabine genießen. Rechter Hand in Malchow erhaschten wir einen Blick auf die Klosterkirche, in der sich jetzt ein Orgelmuseum befindet.

                    Blick auf die Klosterkirche

                    Blick auf die Drehbrücke
                    Fotos: Karin Meyer

Nach einer kurzen Pause am Anleger vor der Drehbrücke begann die Rückfahrt. Der strahlende Sonnenschein ließ das Wasser glitzern und wir konnten viele Boote mit Motor oder Segel beobachten, außerdem fanden gerade Jugendregatten auf dem See statt. Niedlich waren die Optimistenboote, die wie aufgereiht von einem Motorschlauchboot in ihre Position gezogen wurden.

Wieder im Plauer Hafen angekommen, hatten wir noch fast eine Stunde Zeit die Stadt zu Fuß zu erkunden oder das Eis der phantastischen italienischen Eisdiele zu probieren. Am Hafen gab es auch leckeren Räucherfisch zu erstehen. Dann hieß es schon wieder den Bus zu suchen und um 16.30 Uhr traten wir die Heimreise an und waren um kurz vor 19.30 Uhr wieder in Volksdorf und ein wunderschöner Ausflug nahm sein Ende. (KM)

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Naturpark Aukrug am 13.09.2018

Die Busausfahrt im September führte uns am 13. in den Naturpark Aukrug. Petrus hatte uns schönes, trockenes Wetter beschert und Herr Hartwig vom Reisering fuhr uns über die A7 nach Bad Bramstedt. Dort stieg Herr Reese als Reiseführer zu. Damit er immer gut zu erkennen war, stellte er sich als "Rotkäppchen" vor und setzte eine rote Mütze auf. Während der kurzen Rundtour durch Bad Bramstedt und auf dem Weg nach Hohenlockstedt versorgte er uns mit vielen interessanten Informationen zur Geschichte und den örtlichen Gegebenheiten und konnte auch immer wieder den Bezug zu Hamburg herstellen.

Im Meierhof Moellgaard wurden wir zu einem Käseseminar mit Verkostung erwartet. Frau Moellgaard führte uns mit ihrem Vortrag intensiv in die Käseproduktion ein und erklärte die Bedeutung der Käsestraße, die als Gegengewicht zur immer übermächtiger werdenden Käseindustrie ins Leben gerufen wurde.

                                   Käseseminar in der Molkerei Moellgaard

Während einer Ausstellung im Museumsdorf Kiekeberg wurde der Slogan von den Hofkäsereien als "Winzer des Nordens" kreiert und die Käsestraße umspannt ganz Schleswig-Holstein und bietet inzwischen 90 Käsearten an, von denen wir neun probieren konnten. Obwohl wir pappsatt waren, wurde anschließend im Hofladen eifrig eingekauft, um zu Hause nochmal die leckeren Sorten nachzuschmecken.

Nun brachte unser Bus uns zum Boxberg, der, immer hinter Rotkäppchen her, von den meisten Teilnehmern bestiegen wurde. Bei dem herrlichen Sonnenschein belohnte die Bergsteiger ein schöner Ausblick über die Baumwipfel. Wer nicht mitgehen wollte, stärkte sich auf der Terrasse des Cafés mit einer Tasse Cappuccino oder Espresso oder probierte das leckere Eis.

Der nächste Programmpunkt war "Dat ole Hus" in Bünzen.

  Im Garten von "Dat ole Hus"    Lecker frisch gebackene Waffeln mit Roter Grütze und Sahne
  Fotos: Karin Meyer

Wir genossen zunächst knusprige Waffeln mit Kirschen und Sahne zum Kaffee und dann tauchten wir in die bäuerliche Welt des 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert ein. Das Ehepaar Hauschildt führt "Dat ole Hus" als privat geführtes Volkskunde- und Freiluftmuseum. Wir Großstädter staunten über die Bedingungen, unter denen die Vorfahren gelebt und gearbeitet haben und wie durchdacht aber auch das Haus (Kate) und die Einrichtung war.

Nachdem wir uns alles angesehen hatten, starteten wir die Rückfahrt, denn leider versteckten sich die Auerochsen und konnten nicht besucht werden. Es war trotzdem ein schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken. Um 19 Uhr kamen wir wieder wohlbehalten in Volksdorf an. (KM)

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