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Kommunales

Bürgerverein Walddörfer e.V.

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Pressemitteilungen - Medieninformationen

 Neu !!

Unsere Arbeitsgruppe “Kommunales” trifft sich jeden 2. Dienstag im Monat ab 10.01.2012 um 18:00 Uhr am “Runden Tisch” im Restaurant “der walddörfer”, Halenreie 34, 22359 Hamburg.

Gäste sind herzlich willkommen.



Volksdorfer Gedenksteine

Es ist vor kurzem eine Diskussion über die Denkmale bzw. Gedenksteine in unserem Ort  entstanden, ausgelöst durch den  desolaten Zustand des Gedenksteins des "Verband der Heimkehrer”. Da dieses Thema nicht allgemein nachvollzogen werden kann, soll hiermit eine Übersicht geschaffen werden.

Volksdorf  hat bzw. hatte 5 Denkmale oder Gedenksteine .

  • Das Kriegerdenkmal 1914/1918 im Volksdorfer Wald war nach dem 2. Weltkrieg durch Beschädigung baufällig  und ist vor ca. 40 Jahren abgerissen worden.
  • Das Denkmal für den Krieg 1870/1871 unter der Friedenseiche besteht noch, ist aber überholungs- und pflegebedürftig .
  • Das Kaiser Wilhem I . Denkmal der "Militärische Kameradschaft Volksdorf 1897" auf dem Gründreieck "Im Alten Dorfe -Wiesenhöfen" ist noch gut erhalten, bedarf aber auch der Pflege.
  • Der Gedenkstein des "Verband der Heimkehrer", auch auf dem vorgenannten Gründreick stehend, ist völlig marode und kann mit seinem Anblick so nicht in Volksdorf weiter bestehenbleiben.

Hierzu ist zu sagen, daß der "Verband der Heimkehrer" als Bundesverband am 18 . März 1950 gegründet wurde und im Jahre 2000 seinen 26 . und wohl auch letzten ordentlichen Verbandtag hatte, denn der Bundesverband und  die Landesverbände haben sich aufgelöst bzw . befinden sich in der Auflösung . Hier ist also niemand mehr zu finden, der für die Instandsetzung und Pflege des Gedenksteins aufkommt.

Hierzu wiederum ist zu sagen , daß der Verband von Anfang an nur als "Generationsverband"  gegründet wurde.

Hieraus wird  gefolgert und auch von ehemaligen Angehörigen der Führung des Bundesverbandes bestätigt ,  daß dieser Verband nur für sich selbst und seine Angehörigen  "zu Hause und noch fern der Heimat" tätig und gedacht war. Die Generation dieser Angehörigen ist aber so gut wie ausgestorben , womit der Verband seine Bestandsberechtigung verloren haben dürfte , was wohl zu den Auflösungsmaßnahmen geführt hat  . Eine Pflege des Gedenksteins kann von dieser Seite her also nicht mehr erwartet werden .

Dieser Stein und auch die beiden anderen stehen auf öffentlichem Grund . Das Denkmalschutzamt fühlt sich aber für irgendwelche Maßnahmen nicht zuständig , verweist darauf, daß zunächst die Eigentumsverhältnisse geklärt werden müssen  und ob Schenkungen   an die Stadt stattgefunden haben oder  ob Verträge  geschlossen wurden und verweist auf die Gartenbauabteilung des Bezirksamtes Wandsbek. Hier ist der Gedenkstein des "Verband der Heimkehrer " und dessen Zustand bekannt. Es fehlen aber, um tätig  werden zu können, die Mittel und auch die erforderlichen Anweisungen, die von der Politik herkommen müßten.

Nach Bekanntwerden dieses Standes hat sich zunächst der Regionalausschuss Walddörfer mit diesem Thema befaßt und beschlossen, das zuständige Bezirksamt einzuschalten.

Nun werden , wenn der Gedenkstein erhalten werden soll, Sponsoren oder Patenschaften zu suchen sein,  da öffentliche Mittel kaum zur Verfügung stehen werden oder es wäre zu erwägen, wenn nicht moralische Bedenken bestehen, den völlig baufälligen Stein zu entfernen, wie dies mit dem Kriegerdenkmal im Volksdorfer Wald seiner Zeit auch geschehen ist.

  • Das "Weiße Rose-Denkmal"

zum Gedenken an die Geschwister Scholl und den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft  in dem Areal der Weißen Rose  wird ja versorgt, so daß es in die vorstehenden Überlegungen nicht einzubeziehen ist .
Nun bleibt abzuwarten, wie die Entscheidung der politischen Gremien ausfällt und die Hoffnung, daß hierbei keine zu lange Wartezeit entsteht  , um einen für Volksdorf  würdigen Zustand zurückzuerhalten.

Hamburg-Volksdorf den 5. Januar 2010.                                         Hans-Hermann Wölfert

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Brief von Herrn Wölfert

Betrifft Volksdorfer Gedenksteine                                                22359 Hamburg, 28.07.2010

Sehr geehrte Frau Salge-Rasteik
noch im vergangenen Jahr waren unsere Volksdorfer Gedenksteine auf dem Gründreieck vor der Haspa und der Friedenseiche in einem sehr ungepflegten bzw. unwürdigen Zustand. Speziell der Gedenkstein des Verbandes der Heimkehrer war in einer unwürdigen Verfassung. Sie berichteten hierüber im Waldhorn. Nach entsprechenden Recherchen hatte ich am 2. November 2009 bei der Regionalausschußsitzung des Bezirks Walddörfer über diese schlechten Verhältnisse berichtet und gebeten, sich für die Herstellung eines würdigen Zustandes einzusetzen, da nach Aussage der Gartenbauabteilung nur auf dem politischen Weg für Abhilfe gesorgt werden könnte.

Danach ist die für die Pflege dieser Flächen zuständige Gartenbauabteilung Wandsbek letztendlich beauftragt worden das Erforderliche im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu tun, was pflegemäßig für die Grünanlagen und 2 der Gedenksteine geschehen ist.

Gedenkstein1Der abgängige Gedenkstein des (aufgelösten) Verbandes der Heimkehrer wurde durch eine Restauratorin so gut es ging instandgesetzt. Die eingeschnitzte Beschriftung auf den Holzteilen ist zwar mit übergestrichen worden, wird aber durch die Witterungsverhältnisse in absehbarer Zeit wieder besser lesbar werden.  Nur die kleine ca. 1 qm große Vorfläche vom Gedenkstein mit Erde aufzufüllen, sah sich die Gartenbauabteilung vorerst nicht imstande. Dies hat nun dankenswerterweise der mir bekannte Gartenbauer Stefan Kratzenberg kostenlos übernommen und durchgeführt.

Da z.Zt. wegen der Trockenheit eine Bepflanzung nicht sinnvoll ist, werde ich die Gartenbauabteilung bitten, dies bei der Herbst-pflege der Grünflächen noch nachzuholen.

Ich schreibe dies, um aufzuzeigen, daß mit et-was Interesse zunächst unmöglich Erschei-nendes, auch wenn es etwas länger dauert, doch erreicht werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Hermann Wölfert


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Hilfe für Senioren

Wolf Langlotz: ”Ich berate Hilfesuchende telefonisch oder persönlich in meinen Sprechstunden oder beim Hausbesuch vor Ort.
Es geht um die Hilfe bei der Auswahl und Vermittlung von Hilfsangeboten verschiedenster Art im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich. Natürlich berate ich auch über die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung durch die Pflegeversicherung oder andere Kostenträger oder über die  Gewährung von Sozialhilfe und helfe bei der Antragstellung.
Derzeit bin ich außerdem noch Einsatzleiter von Zivildienstleistenden, die beim Einkaufen, Spazieren gehen oder der Wohnungsreinigung helfen.”

Seniorenberatung im sozialen Dienstleistungszentrum Alstertal,
Wentzelplatz 9, 22391 Hamburg, 1. Stock, Zimmer 109
Persönliche Sprechzeit: Dienstags: 10:00 - 12:30 Uhr
Telefondienst: Mo.-Do. 09:00 - 10:00 Uhr
Rufnummer: 428 81 - 54 13
                                                                                    PM

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Diskussionspapier zum Wohnbauprojekt Buchenkamp

Was spricht für eine strassenparallele Bebauung am Buchenkamp?

  • SPD-Wohnungsbauprogramm
  • SPD-GAL (unkonkrete) Planung in der Bezirksversammlung
  • Vorhandene Anbindung an den öffentlichen Nah-(?)Verkehr – ohne Fahrstuhl!!!

Was spricht gegen eine strassenparallele Bebauung am Buchenkamp?

  • Es ist kein Bauland, im Gegenteil, es ist ein ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet mit ökologischem Wert.
  • Verbände (NABU) und CDU sind dagegen (also auch offen sein für sinnvolle Einschätzungen vom politischen Gegner!)
  • Der SPD/GAL-Vorschlag (Bezirksversammlung Wandsbek)  ist ein typischer, gängiger „Behördenvorschlag“, nämlich ein Vorschlag ohne „situative Vorortkompetenz“! Warum?
  • Der Buchenkamp wird nicht nur von den Anwohnern befahren. Es gibt einen erheblichen Durchgangsverkehr (durch den HVV-Bus, Aldikunden, Kindergarten-, Grundschule Eulenkrugstr.-, Waldbad- und Reiterhof-besucher). Schon jetzt gibt es durch parkende Autos brenzlige Verkehrs-situationen. Ein Indiz dafür: der HVV-Bus kommt fast nie mehr pünktlich am U-Bahnhof Buchenkamp an, d.h. Umsteiger müssen ca. 15-20 Min. auf die Bahn warten
  • Die Bevölkerungsstruktur rund um den Buchenkamp ist jetzt schon bei dieser Dichte sehr konfliktträchtig. Geschoßwohnungsbau würde diesen Zustand verschlimmern. Angedachter kostengünstiger Wohnraum käme deshalb nicht zustande.
  • Für die jetzigen dort auf dem Gelände wohnenden Bewohner müssten Ersatzwohnungen geschaffen werden.
  • Eine Zusammenarbeit zwischen Politikern und der „Ökologischen Wohnungsbau Genossenschaft“ als Eigentümer eines wesentlichen Teils des Geländes ist notwendig. Wird hier nicht ein „Deal“ notwendig sein, zu Lasten einer sinnvollen Gesamtentscheidung? Die Ziele der Genossenschaft sind hierbei zu hinterfragen. Hier werden falsche Hoffnungen bei den Bürgern geweckt. Nach NABU-Informationen haben die neuen Besitzer das Land aus Spekulationsgründen gekauft. Wollen die politischen Parteien dies unterstützen oder ist hier schon die „Vetternwirtschaft“ aktiv?
  • Durch andere sinnvollere, laufende Projekte (z. B. Johannes-Petersen-Heim, Ohlendorffsche Villa, Projekt „Villa Liebermann“, Meienring) und der weiter anstehenden „natürliche“ Verdichtung (z. B. auf einem Einfamilienhaus-Grundstück mit ca. 2 Personen entstehen eine Doppelhaushälfte und ein Mehrfamilienhaus mit 3 Familien mit 15 Personen) durch z. B. Vererbung ist in Volksdorf ein zukünftiger Beitrag zur hamburgischen Wohnsituation sowieso gewährleistet.
  • Den ansässigen Volksdorfern kann außerdem eine Bebauungsstrategie „Bauen wo eine
    U-Bahn-Station ist“ oder „Bauen – aber nicht vor unserer Tür“ nicht mehr entgegen gesetzt werden, weil die BürgerInnen in Volksdorf in den letzten 10 Jahren gerade dieses überall sichtbar erfüllt haben.
  • Bei all den neuen Projekten in Volksdorf muss die allgemeine Infrastruktur im Stadtteil gewährleistet bleiben. Sie ist nicht beliebig erweiterbar!
  • Auch die aktuelle Diskussion über gewollt kurzfristige Mietverhältnisse an Urlaubern bzw. Montagearbeitern sollte auch in Volksdorf Beachtung finden.
  • Die sich abzeichnenden unüberschaubaren Kosten im Verwaltungs-bereich, die zu erwartenden Bürgerproteste, eine mögliche sich dahin ziehende politische Auseinandersetzung, etc.) lassen den Schluss zu, dieses Projekt vorzeitig – möglichst sofort – zu stoppen!

Klaus Huck
i.A. für Bürgerverein Walddörfer

Kommentare und Nachfragen bitte an:
Bürgerverein Walddörfer e.V.
c/o Walddörfer Sportforum
Halenreie 32
22359 Hamburg

Kommunikationsdaten von Hr. Klaus Huck siehe Internetseite des Bürgerverein Walddörfer unter www.buergerverein-walddoerfer.de.

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